Threema gegen WhatsApp (Auszug aus Computer Bild)

Mit der Übernahme von WhatsApp eignet sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg Daten wie Mobilnummern von mehr als 450 Milliarden WhatsApp-Nutzern an. Datenschützer warnen: Wem die Vertraulichkeit der eigenen Kommunikation etwas wert ist, der sollte auf vertrauenswürdige Dienste zurückgreifen. Und tatsächlich schwappt eine Welle an WhatsApp-Flüchtigen zu sicheren Alternativen wie Threema.

Threema

Threema gegen WhatsApp Details zur sicheren Chat-Alternative – COMPUTER BILD

Was bietet Threema?

Ein großer Vorteil des Schweizer Messengers: Die Server des Dienstes stehen laut Angaben des Herstellers Kasper Systems ausschließlich auf Schweizer Boden. Damit greift für den Anbieter das strenge europäische Datenschutzrecht. US-Geheimdienste können nicht einfach auf Nachrichten und Nutzerdaten zugreifen, anders als bei Facebook und WhatsApp. Selbst wenn NSA & Co. Zugriff auf die Daten bekämen, wären sie für die Beamten kaum von Nutzen. Grund: Threema nutzt eine sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Das bedeutet, dass Nachrichten, Bilder und andere Daten auf dem Gerät des Absenders verschlüsselt und erst auf dem Empfänger-Gerät entschlüsselt werden. Zur Verschlüsselung setzt Threema auf die asymmetrische ECC-Chiffre mit einer Schlüsselstärke von 255 Bit. Die App chiffriert jede Nachricht mit einem neuen Schlüssel, die ausschließlich auf dem verwendeten Gerät vorliegen.